02.04.16 Schauturnen, Wörth

Akrobatik, Musik und Tänze in der Turnhalle

Reichlich Applaus für die Turnerinnen des TSV nach einer sehenswerten Vorstellung

02.04.2016 (bl) Nach zwei Jahren ermöglicht der TSV eine Neuauflage des Schauturnens, das am Samstag erstmals in der neuen Sporthalle der Mittelschule Wörth abgehalten werden konnte. In nur sechs Wochen Vorbereitungszeit wurde ein gut zweistündiges Unterhaltungsprogramm eingeübt, das 48 Aktive im Alter von vier bis 22 Jahren vorstellten. Für die Sportlerinnen ist diese Veranstaltung eine gute Möglichkeit, den Freunden und Familien zu zeigen, was sie das ganze Jahr über gelernt und bei den Wettkämpfen vorgetragen haben.

Begrüßung und Moderation übernahm Antonia Apfelbeck, selbst eine aktive Turnerin. Gleich zu Beginn präsentierten die jüngsten Turnerinnen am Barren ihre Kippen, Auf-, Um- und Unterschwünge. Im Anschluss daran begeisterten die „Zehn kleinen Negerlein“ mit einer Showeinlage am Stufenbarren. Gut in Szene gesetzt hat sich auch die Turnerjugendwettstreit-Gruppe der 14- bis 16-jährigen Mädchen, die ihren Tanz zum Lied „Real Love“ präsentierte.

Ganz leise musste das Publikum sein, denn Frau Holle war das Thema des Liedes, das die Mädchen der KGW II (sechs bis neun Jahre) unter anderem mit einem lustig Rap darbot. Sie bestätigten somit, dass auch die Wettkampfdisziplin Singen Spaß machen kann. Alle Aktiven waren beim anschließenden Springen dabei. Der Bock sowie der neu angeschaffte Sprungtisch waren kein Problem für die geübten Turnerinnen, die mit Grätschen, Hocken, Überschlägen und Saltos überwunden wurden.

Mit einen Auszug aus der Rhythmischen Sportgymnastik beeindruckte die achtjährige Gastturnerin Hanna Fritsche, die beim SV Obertraubling trainiert und mit Wörth verwurzelt ist, da ihre Mutter ehemals beim TSV turnte. Sie überzeugte mit Seil und Keulen. Die TGW 16-Mannschaft zeigte ihre neue Boden-Kasten-Übung mit Saltos und Flickflacks. Nach den Bodenübungen der jüngeren Mädchen folgte zum Abschluss des ersten Blocks eine Akrobatik mit verschiedenen Schwierigkeiten am Boden. Währenddessen bauten im Hintergrund weitere Mädchen Pyramiden und Gruppenformationen.

Nach der halbständigen Pause, in der die Eltern mit selbst mitgebrachten Speisen wieder einmal für ein reichhaltiges Büffet sorgten, ging es weiter mit einem Einturnen am Boden aller 48 Turnerinnen. Einfache Übungen mit Rollen, Rädern und Sprüngen sowie Hebefiguren wurden jeweils zu zweit vorgeführt und bildeten ein tolles Gesamtbild.

Ganz gespannt waren dann auch die Übungsleiter. Denn die TGW Jugend-Mannschaft gab ihr Debüt mit dem Lied zum Thema Hits der 90er Jahre. Ulla Eicher, die seit Jahren mit den Großen die Melodien einstudiert, hat flotte Oldies wieder zum Leben erweckt. Weitere Highlights setzte die KGW II-Gruppe mit ihrer Boden-Kasten-Kür zum Song aus der Eiskönigin, das beliebte Trampolinspringen, bei dem die Akrobatinnen zu flotter Musik über die Kästen wirbelten und ganz besonders die alljüngste TSV-Formation. Ganz süß präsentiere sie sich zu Pinocchio und zeigte eine tolle Akrobatik mit ihren bunten Jongliertüchern am Balken. Passend zum tollen Wetter kamen Alexandra Kammerl und Marlene Pangerl als Urlauberehepaar aus Hawaii auf die Bodenmatte. Während der Ehemann Erholung suchte, animierte ihn die Ehefrau ihn mit Aktivitäten aus dem Strandstuhl zu locken. Auch am Doppelstufenbarren, eigentlich nicht in Turnprogramm, bestätigten die Mädchen, was man auf diesem Gerät möglich ist.

Eigens einstudiert wurde mit den Kleinsten der Tanz „Hans bleib do“. Mit Dirndl und Lederhosen und jede Menge Charme animierten sie das Publikum zum Mitklatschen. Bevor die TGW-Jugend-Gruppe die Königsdisziplin der Jugendturner, die neue Boden-Kasten-Übung vorführte, bedankten sich die Eltern bei den Übungsleiterinnen und Trainern mit einem Blumenstrauß für Bemühungen bei der Vorbereitung.

Ein aufrichtiger Dank richtete sich zudem an die Damen und Helfer, die die Organisatoren des sehr gelobten Büffets übernahmen, sowie an die Sponsoren, die die Anschaffung der neuen Trainingsjacken und Turnanzüge ermöglichten. Die vielen Zuschauer würdigten mit reichlich Applaus die Gemeinschaft für eine rundum gelungene Vorstellung

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