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Radfähigkeiten geprüft

Ausrichter TSV Wörth bei Technikwettbewerb sehr erfolgreich

In diesem Jahr ist der Rookies-Cup Ostbayern ins Leben gerufen worden, eine Mountainbike-Rennserie mit neun Wettbewerben für Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 16 Jahren. Heidi Stadlbauer vom Radsportverband des Bezirks Oberpfalz wollte noch einen Schritt weiter gehen und neben den konditionellen speziell „die technischen Fähigkeiten in den jüngsten Altersklassen prüfen“. Die Abteilung Radsport des TSV Wörth ist diesem Ruf nachgekommen und hat sich bereit erklärt, einen derartigen Technikwettkampf für die Fünf- und Sechsjährigen (U 7) sowie für die Sieben- und Achtjährigen (U 9) auszurichten.

Am Sonntag nahmen bei der Premiere nun 15 Nachwuchsfahrer aus fünf Vereinen im Wörther Gschwelltal an diesem Wettbewerb teil.

Kinder fuhren Slaloms und Parkour mit sechs Stationen
„Auf dem Cyclo-Cross-Hang fanden zwei Bergab-Slaloms statt. Am Festplatz gab es einen Technikparcours mit insgesamt sechs Stationen zu bewältigen“, erklärt Abteilungsleiter und Hauptorganisator Joachim Hertkorn. Ziel war es, die Kinder ganzheitlich zu schulen und zu prüfen. „Gefordert waren Gleichgewicht, Raum-Zeit-Koordination und Steuerkünste“, so Hertkorn. Unter anderem mussten Hindernisse überwunden und die richtige Kurventechnik an den Tag gelegt werden. „Für einen Radsportler ist es selbstredend wichtig, sein Rad zu beherrschen. Bis es so weit ist, benötigt man zeitintensives Training“, sagt Hertkorn. Heidi Stadlbauer vom Verband war sehr angetan von der Veranstaltung. „Das war fantastisch. Hier findet echte Jugendförderung für MTB statt“, lobte sie das TSV-Team.

In der U 7 konnte Korbinian Brosi den Wettbewerb für sich entscheiden. Auch der zweite Rang ging mit Vincent Hoffmann an den TSV Wörth. Sieger bei der U 9 wurde Simon Wild vom Biketeam Regensburg, der mit 35 von 40 Punkten einen beinahe perfekten Wettkampf ablieferte. Dahinter rangierten mit Noah Bauer und Leopold Fenzl zwei TSV-Akteure.

Die Veranstaltung war ein Erfolg und soll wiederholt werden. „Dann werden sicherlich mehr Nachwuchssportler den Weg ins Gschwelltal finden. Beispielsweise in der Schweiz sind Technikwettbewerbe gang und gäbe. Bei uns in Deutschland, vor allem in Bayern, sind sie eher noch eine Seltenheit“, erklärt Hertkorn.

Der nächste Wettkampf dieser Art findet bereits am 25. Juli in Postbauer Heng statt. Die Wörther Radsportabteilung hat seit einigen Wochen ein spezielles Angebot für die U 7, das von Oliver Brosi betreut wird. Er freute sich über die Ergebnisse vom Sonntag. „Es ist toll, miterleben zu dürfen, welche deutlichen Fortschritte in nur kurzer Zeit möglich sind. Gerade in jungen Jahren ist Techniktraining das A und O“, erklärt Brosi, der nicht zuletzt mit dem „an den Tag gelegten Kampfgeist“ sehr zufrieden war.

Beim Technikwettbewerb der U 7 und U 9 im Wörther Gschwelltal gab es viele glückliche Gesichter. Der TSV Wörth holte sich mehrere Podestplätze.
Beim Technikwettbewerb der U 7 und U 9 im Wörther Gschwelltal gab es viele glückliche Gesichter. Der TSV Wörth holte sich mehrere Podestplätze.