Dritter Platz für Wörth
TSV-Radsportteam liefert bei 24-Stunden-Rennen in Kelheim ab
Das Team der Radsportabteilung des TSV Wörth, bestehend aus Maximilian Leifeld, Franziska Brunner, Johanna Schönberger, Stanislav Rudyi und Luca Gregoratti, hat beim 24-Stunden- Rennen in Kelheim einen starken dritten Platz unter insgesamt 43 gestarteten Teams erreicht. Die Mannschaft ging in der Mixedstaffel an den Start. In dieser Wertung ist vorgeschrieben, dass mindestens zwei Fahrer desselben Geschlechts zum Team gehören.
Franziska Brunner, die sonst für den Traditionsverein R.C. „Die Schwalben” 1894 München an den Start geht, verstärkte als amtierende bayerische Straßenmeisterin das TSV-Team. Die Strecke stellte die Teilnehmer vor eine anspruchsvolle Aufgabe. Eine Runde führte über etwas mehr als 16 Kilometer und umfasste dabei 170 Höhenmeter bis hoch zur Befreiungshalle.
870 Kilometer legten die Radler insgesamt zurück
Über die gesamte Renndauer hinweg waren Ausdauer, Konzentration und eine gute Abstimmung innerhalb des Teams gefragt. Insgesamt absolvierte das Team des TSV 53 Runden, was einer Distanz von knapp 870 Kilometer entspricht. Damit sicherten sich die fünf Fahrer am Ende einen bemerkenswerten dritten Rang. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte Johanna Schönberger nach dem Rennen. Mit dem starken Ergebnis hatte die Mannschaft auch bei den Verantwortlichen und Zuschauern Eindruck hinterlassen. „Wir wurden sogar als Überraschung des Tages bezeichnet“, ergänzte Schönberger mit einem Schmunzeln. Während des gesamten Rennens befand sich immer einer der fünf Fahrer auf der Strecke. Nach jeder Runde wurde gewechselt, sodass sich die Teammitglieder regelmäßig ablösten. Auf diese Weise hatte jeder Athlet zwischen seinen Einsätzen etwa 90 Minuten Pause, bevor man sich wieder vorbereiten musste, um wieder auf die Strecke zu gehen.
Die schnellste Runde des TSV-Teams fuhr Luca Gregoratti. Er erreichte dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 41,93 Kilometern pro Stunde. Die schnellste Runde der Frauen innerhalb der Mannschaft absolvierte Franziska Brunner mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 37,05 Kilometern pro Stunde. Am Ende stand jedoch vor allem die geschlossene Leistung der gesamten Mannschaft im Mittelpunkt. „Wir sind total stolz auf unsere Teamleistung“, sagte Brunner nach dem erfolgreichen Rennen. „Bei diesem überregionalen Großereignis aufs Treppchen zu fahren, das zeugt schon von großer Klasse und einem überragenden Teamgefüge“, resümiert Abteilungsleiter Joachim Hertkorn, der sich „riesig über diese Leistung der Sportler und diesen großartigen Erfolg“ freut.
