Christian Fürst und Theresa Laumer vorne

Kegel-Stadtmeisterschaft im Gasthof Geier – 199 Spieler und 32 Teams waren dabei
Wörth. (hs) Die 29. Stadtmeisterschaft im Kegeln ist ein großer Erfolg geworden. Ausrichter war diesmal turnusgemäß die TSV-Kegelabteilung, die sich mit dem Sportkegelclub Blau-Weiß Hofdorf abwechselt.Der Kegel-Wettbewerb erstreckte sich vom 27. Dezember bis zum 5. Januar und wurde auf der Kegelbahn im Gasthof Geier ausgetragen. Mit der Siegerehrung am Dreikönigstag ging er zu Ende. Es hat sich erneut gezeigt, dass diese Veranstaltung einen hohen sportlichen und vor allem gesellschaftlichen Stellenwert einnimmt. Die Teilnahme ist geprägt vom olympischen Gedanken: Dabei sein ist alles.Abteilungsleiter Karl Geier gab nach der Begrüßung der vielen Kegler und Ehrengäste die sportlichen Eckpunkte bekannt. Im Bereich der Sportkegler haben sich insgesamt 59 Spieler beteiligt. Die Anzahl der Schübe summierte sich auf 7 080, davon in die Vollen 19 753 Kegel, im Abräumen 8 832 Kegel und insgesamt 590 Fehlwürfe.Die Anzahl der Privatkegler betrug insgesamt 140. Hier kamen 8 400 Schübe zusammen, davon in die Vollen 17 497 Kegel, im Abräumen 6395 und insgesamt 2 262 Fehler. Wenn man die Sport-und Privatkegler addiert, waren also 199 Spieler im Einsatz mit 15 480 Schüben (in die Vollen 37 250 Kegel und im Abräumen 15 227 Kegel). Verzeichnet waren zudem 2 852 Fehlwürfe. Bei den Privat-Mannschaften haben 32 Teams teilgenommen, darunter 24 Herren- und acht Damenmannschaften.Enge Verbindung zwischen den VereinenIn einem Grußwort stellte zweiter Bürgermeister Josef Schütz fest, dass die erste Großveranstaltung in diesem Jahr für die Stadt Wörth eine große Bedeutung habe. Er lobte das „gute Miteinander der Teilnehmer“. Die freundschaftliche Beziehung der beiden Sportkegelclubs aus Wörth und Hofdorf sei vorbildlich: „So entstehen nicht nur Freundschaften, sondern auch sportliche Veranstaltungen wie diese.“ Schütz dankte der TSV-Kegelabteilung für die Ausrichtung und wünschte beiden Vereinen noch viel Erfolg für die restlichen Punktespiele in ihren hohen Spielklassen.TSV-Vorsitzender Ekkehard Hollschwandner würdigte in seinem Grußwort die „harmonisch und verletzungsfrei verlaufene Veranstaltung“. Sein Dank galt beiden Vereinen für die Durchführung und allen Teilnehmern.Bei der anschließenden Siegerehrung wurden jeweils die drei Besten jeder Gruppe geehrt. In der Gruppe A – Sportkegler Herren – wurde erwartungsgemäß Christian Fürst junior mit 578 Kegeln neuer Stadtmeister, gefolgt von Raimund Pflamminger (564 Kegel; 2.F.) und Simon Audinger (564; 4.F.). Die drei Erstplatzierten gehören alle dem Sportkegelclub Blau-Weiß Hofdorf an (BW). Auf den weiteren Plätzen folgten Karl Geier (TSV; 546), Stephan Schröder (TSV; 540) und Martin Audinger (BW; 538).In der Gruppe B – Sportkegler Damen – holte sich Theresa Laumer vom TSV Wörth mit 496 Kegeln den Stadtmeistertitel. Auf den weiteren Plätzen folgten Birgitt Laumer (TSV; 494 Kegel; 158 ABR), Karolin Mittendorfer (BW; 494; 147 ABR), Angelika Sturm (BW; 493), Gerlinde Fürst (BW; 491) und Monika Geier (TSV; 469).Hermann Furthmeier errang den MeistertitelIn der Gruppe C – Privatkegler Herren Einzel – errang den Stadtmeistertitel Hermann Furthmeier (SG Wörth Herren; 248 Kegel), gefolgt von Stephan Zierer (Alte Liga 1; 247), Peter Kreutner (TSV Fußball/Zwiad Ost; 246), Max Mandl (Alte Liga 1; 244), Oskar Gritschmeier (Alte Liga 1; 240) und Johannes Vilsmeier (FFW Kiefenholz 1; 237).In der Gruppe D – Privatkegler Damen Einzel – heißt die Stadtmeisterin Beate Lorenz (Eishockey Damen; 217 Kegel). Ihr folgten Barbara Keil (Hirschbuckler; 208, 67 ABR), Monika Dietl (208, 60 ABR), Resi Gritschmeier (TSV-Turnerdamen, 204), Maria Bauer (FFW Oberachdorf Damen, 199) und Ulrike Schlecht (Eichlberger Hobbykegler 2, 197).In der Gruppe E – Privatmannschaften Herren – stellt sich das Endklassement wie folgt dar: Stadtmeister wurde die Alte-Liga-Mannschaft 1 mit 921 Kegeln. Die weiteren Ränge belegten die FFW Kiefenholz (880), die FFW Oberachdorf (850), die Stockschützen Hofdorf (838), die TSV-Fußballer/Zwiad Ost (507) und die Alte Liga 2 (801).Die Gruppe F – Privatmannschaften Damen – entschieden die Eishockey-Damen mit 771 Kegeln für sich. Es folgten die TSV-Turnerdamen (713 Kegel), die Eichlberger Hobbykegler 1 (761), die Eichlberger Hobbykegler 2 (701), die FFW Oberachdorf Damen (668) und die Prosecco-Damen (562).In der Gruppe G – Sportkegler-Jugend B – wurde Jakob Herzinger mit 465 Kegeln Stadtmeister, gefolgt von Julian Wankerl (448), Fabian Seppenhauser (410) und Jonas Wankerl (356; alle Blau-Weiß Hofdorf).Erfolgreicher KeglernachwuchsDie Gruppe H – Sportkegler Jugend A – gewann Dominik Seppenhauser mit 492 Kegeln vor Lukas Aumer (482, beide Blau-Weiß Hofdorf). In der Gruppe I – Privatkegler Jugend Einzel – wurde Barbara Schmid Stadtmeisterin (109 Kegel, 28 F.), ihr folgten Selina Lingauer (109, 29 F.), Julian Höfl (103), Laurin Kett (96), Kristina Weinzierl (95; alle SG Wörth/Jugend) und Sophia Dürschl (94, EHC Hofdorf/Damen).In der Gruppe J – Privatkegler Jugend U10 Einzel – waren folgende Resultate zu verzeichnen: Stadtmeister wurde Kilian Ebenbeck (130), gefolgt von Julia Groß (111), Robin Aumer (105), Fabian Neumeier (76), Quirin Ebenbeck (68) und Meike Neumeier (67; alle Einzelwertung).
Die siegreichen Kegler aus dem Stadtgebiet mit zweitem Bürgermeister Schütz und den Vertretern der beiden Vereine.
Die Stadtmeister 2020 mit zweitem Bürgermeister Josef Schütz und Blau-Weiß-Vorsitzenden Helmut Busch sowie mit Abteilungsleiter Karl Geier und TSV-Vorsitzendem Ekkehard Hollschwandner (rechts). Fotos: Seppenhauser