Aus der Generalversammlung: Floorball-Abteilung will eine Bande finanzieren

Sie ist für Wettkämpfe nötig – Turnangebot ist breitgefächert – Abteilungen berichteten

Der TSV 1873 Wörth hat am Freitagabend seine Generalversammlung im Gasthof Geier abgehalten. Als „Herzstück der Generalversammlung“ betrachtete der Vorsitzende Ekkehard Hollschwandner die Berichte aus den Abteilungen. „Hier wird deutlich, was unseren Verein sportlich ausmacht.“

Floorball: Im November 2018 gründete Bernhard Meyritz die Abteilung. Schon bald kristallisierte sich eine Stammmannschaft von 16 Kindern heraus. Diese ist inzwischen sogar noch etwas angewachsen. Seit Februar bietet Meyritz ein Erwachsenentraining an. Rund 15 Spieler im Alter zwischen 17 und 50 Jahren besuchen regelmäßig das Training. Vor wenigen Tagen absolvierte das Herren-Team ein erstes Freundschaftsspiel in Mainburg. Das nächste Ziel sei es, eine Floorball-Bande zu finanzieren, um für Wettkampfbedingungen zu sorgen.

Jugendfußball: Abteilungsleiter Martin Gritschmeier bedankte sich bei seiner Stellvertreterin Simone Balk. In der vergangenen Saison habe man fünf Mannschaften eigenständig stellen können. Im Bereich der B- und A-Junioren war man in Spielgemeinschaften aktiv. In der aktuellen Spielrunde sei dies ähnlich. Auch im Jahr 2020 wolle man wieder ein eigenes Hallenturnier veranstalten.

Seniorenfußball: Abteilungsleiter Armin Lorenz berichte vom Aufstieg der zweiten Herrenmannschaft in die A-Klasse und von der grandiosen Saison der Ersten, die bis zum letzten Spieltag als Aufsteiger um den Durchmarsch in die Bezirksliga mitgemischt hat. „In Bezug auf die aktuelle Saison möchte ich in puncto Punkte und Tore nichts sagen“, sagte Lorenz. Denn durch den tragischen Unfalltod von Maximilian Rottmeier sei alles auf Null gesetzt worden.

Sein Dank galt unter anderem Platzwart Stefan Bach, den Platzkassierern und dem Häusl-Team, das die Bewirtung bei Heimspielen übernimmt. Lob übrig hatte er auch für Trainer Walter Luttner, der vorige Woche zurücktrat. „Schade, dass die Ära Luttner so zu Ende gegangen ist. Er hat viel zum Aufschwung beigetragen. Die aufgetretenen Probleme hätten wir sicherlich intern aussprechen können“, sagte Lorenz. Er wünschte sich: „Wir wollen wieder positive Berichte über den Fußballsport lesen.“ Er selbst werde bei den Abteilungsleiterwahlen im November nicht mehr antreten. „Ich hoffe, dass sich dann Leute zur Mitarbeit bereiterklären werden, die bisher nur geredet haben“, sagte er. Ekkehard Hollschwandner sagte zu ihm: „Armin, du hast viel geleistet. Wir hoffen, dass du uns erhalten bleibst, egal in welcher Form auch immer.“

Judo: Dr. Thorsten Wutscher berichtete, dass das Kindertraining mit 15 bis 20 Teilnehmern rege besucht wird. Auch das Erwachsenen-Training wird gut angenommen. Im Vereinsjahr wurden zwei Gürtelprüfungen abgehalten. „Zudem nahmen wir mit dem Nachwuchs erstmals seit langer Zeit wieder an Wettkämpfen teil“, sagte Wutscher. Hollschwandner lobte: „Es ist schön zu sehen, dass das Lebenswerk von Ehrenmitglied Franz Luttner so in Ehren gehalten und weitergeführt wird.“

Kegeln: Ingrid Ebenbeck berichtete von etwa 40 aktiven Keglern, die in zwei Damen- und vier Herrenteams am Spielbetrieb teilnehmen. Das erste Damenteam wurde Meister in der Bezirksoberliga, das erste Herrenteam Vierter in der Landesliga Mitte. „Wir dürfen auf ein erfolgreiches Jahr mit zwei Meisterschaften und einem weiteren Aufstieg zurückblicken“, sagte Ebenbeck, die aber auch etwas Negatives mitteilte: „Aktuell haben wir nur einen Jugendspieler. Es fehlt am Kegler-Nachwuchs.“

Tennis: Franz Söldenwagner berichtete, dass heuer drei Jugend- und ein Herrenteam am Punktspielbetrieb teilgenommen haben. Die Herren errangen dabei den zweiten Platz in der Kreisklasse 2. Vereinsmeister wurde Marc Fronauer, im Doppel setzten sich Franz Söldenwagner und Dr. Bernd Renard durch.

Tischtennis: Nach dem Aufstieg in die Bezirksklasse stieg die erste Herrenmannschaft direkt wieder ab. „Wir waren eher eine Versehrtentruppe als eine Tischtennismannschaft. Viele Spieler mussten lange Zeit verletzungsbedingt passen“, erklärte Stephan Röhrl. Die zweite Mannschaft findet sich immer besser zurecht. Zum ersten Mal seit langer Zeit geht heuer wieder eine Tischtennis-Jugendmannschaft an den Start.

Turnen: Das Angebot der Turn-Abteilung ist breitgefächert. Unter anderem gibt es die Angebote Allgemeinturnen, Damengymnastik, Aerobic und Step, Eltern-Kind-Turnen, Yoga, Pilates, Fit in den Tag und präventives Gesundheitstraining. Die Leistungsturn-Riege von Lydia Fischer und Beate Lorenz besteht aus rund 70 aktiven Turnerinnen im Alter von fünf bis 26 Jahren.

Lydia Fischer zeigte sich zufrieden: „Die Turnhalle wird nicht leerer. Viele konnten ihr Niveau steigern. Im Mittelpunkt steht nicht nur der Erfolgsgedanke, sondern auch der Spaß am Sport, der Zusammenhalt und der Gemeinschaftsgedanke sind uns sehr wichtig.“ Dennoch war die Freude über gute Ergebnisse groß, beispielsweise wurde beim Landesturnfest in Schweinfurt ein zweiter Rang bei den bayerischen Meisterschaften eingefahren.

Volleyball: Christine Kett freute sich, dass rund 30 Kinder regelmäßig das Kindertraining besuchen. Anschließend daran findet immer dienstags das Jugendtraining statt. Froh ist sie darüber, dass mit Karin Wagner eine engagierte Übungsleiterin am Werk ist.

 

Bernhard Meyritz gründete vor einem Jahr die Floorball-Abteilung des TSV Wörth. Aktuell versucht er, eine Rundumbande zu finanzieren. Foto: Schmautz